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Beratung/Vergütung

Wir gehen mit der Zeit

Kostenübersicht

Rechtsanwälte sind Dienstleister. Unser Produkt ist die Rechtsberatung. Unser Ziel ist es, Ihnen ein hochwertiges Produkt zu einem attrakiven Preis anzubieten. Die Höhe der anwaltlichen Vergütung ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gesetzlich geregelt. Die Höhe der Vergütung richtet sich dabei grundsätzlich nach dem Gegenstandswert (§ 2 Abs. 1 RVG). Der Gegenstandswert entspricht dem wirtschaftlichen Interesse des Mandanten an der anwaltlichen Leistung. Dem jeweiligen Gegenstandswert ist nach § 13 RVG ein bestimmter Gebührenwert zugeordnet. Auf der Basis dieser Gebührenwerte werden dann je nach Leistung des Anwalts unterschiedliche Gebührensätze erhoben, die zwischen 1/10 und 25/10 des einfachen Gebührenwertes betragen können. Bei gerichtlichen Streitigkeiten, ist die wertabhängige Berechnung als Mindestbetrag der Vergütung von anwaltlichen Dienstleistungen vorgeschrieben.

In außergerichtlichen Angelegenheiten können aber abweichend von den wertabhängigen gesetzlichen Gebühren auch individuelle Vergütungsvereinbarungen getroffen werden. Handelt es sich bei der Leistung um eine bloße Beratung, ist die Vereinbarung seit dem 1.7.2006 sogar zwingend. Das Honorar für ein erstes Beratungsgespräch mit Verbrauchern ist auf maximal 190,- EUR begrenzt.

Gesetzliche Vergütung

Bei der Überprüfung von Internetangeboten handelt es sich um eine außergerichtliche Vertretung. Das Vergütungsverzeichnis zu § 13 RVG sieht dafür in VV Nr. 2400 eine 0,5- bis 2,5fache Gebühr vor. In der Regel wird eine 1,3fache Gebühr berechnet Ist die Angelegenheit einfach oder wenig umfangreich, wird eine geringere Gebühr erhoben. Ist die Sache besonders schwierig oder aufwändig, wird eine höhere Gebühr fällig.

Wenn keine spezielle Forderung Gegenstand der Beratung ist und sich auch aus der Kostenordnung keine Bezugsgrößen für den Wert des Beratungsinteresses ableiten lassen, muss der Anwalt den Gegenstandswert nach billigem Ermessen schätzen. Fehlen konkrete Anhaltspunkte für eine Schätzung, sieht § 23 Abs. 3 RVG einen Regelwert von ca. 4000,- € vor, je nach Einzelfall mehr oder weniger, jedoch nicht über 500.000,- €.

Vergütungsvereinbarung

Alternativ zur Berechnung der Vergütung nach dem Gegenstandswert, kann gem. § 4 RVG eine Vergütungsvereinbarung getrofen werden. In außergerichtlichen Angelegenheiten kann die vereinbarte Gebühr auch niedriger sein als die gesetzlichen Gebühren (Abs. 2). Es gibt zwei Arten der Vergütungsvereinbarung, nämlich die Abrechnung auf Stundenbasis und die Vereinbarung eines Pauschalhonorars für eine bestimmte Tätigkeit.

Stundenpauschale

Auf Ihre Anfrage teilen wir Ihnen gerne das ungefähre Zeitvolumen der gewünschten Leistung mit und vereinbaren mit Ihnen eine Stundenpauschale, die je nach Leistungsfähigkeit und Haftungsrisiko zwischen 100,- € und 250,- € pro Stunde liegen wird. Bitte teilen Sie uns in der Anfrage mit, wenn Sie eine Stundenpauschale vereinbaren wollen. Wir benötigen dann zusätzliche Informationen zu Ihrer wirtschaftlichen Situation, damit wir eine angemessene Pauschale berechnen können. Wenn Ihnen bereits ein konkreter Stundensatz vorschwebt, können Sie uns diesen gerne mitteilen. Eine Internet-Überprüfung nimmt inkl. Kontrolldurchlauf und Abschlussüberprüfung je nach Umfang der Angebote (insbes. der AGB) in der Regel zwischen einer und fünf Anwaltsstungen in Anspruch. Hinzu kommen 0,5 bis 1 Mitarbeiterstunde, die wir mit 60,- EUR berechnen.

Gesamtpauschale

Die zweite Variante der Vergütungsvereinbarung ist die Pauschalvergütung. Auf Ihre Anfrage machen wir Ihnen gerne ein verbindliches Angebot für eine vorab vereinbarte Gesamtvergütung für die erwünschten Leistungen. Auch hier benötigen wir konkrete Informationen hinsichtlich Ihres druchschnittlichen Umsatzes und Ihrer Gewinne, damit wir Haftungsrisiko und Leistungsfähigkeit in die Berechnung einbeziehen können. Bitte teilen Sie uns auch mit, welche Angebote wir prüfen sollen, damit wir den Umfang der Beratung möglichst verlässlich abschätzen können. Als Ausgleich für das Risiko, dass unerwartet ein höherer Arbeitsaufwand entsteht, wird der Preis für eine Gesamtpauschale grundsätzlich etwas höher angesetzt, als eine entsprechende Vorausberechnung mit Stundenpauschale.


Wenn Sie Fragen zur Vergütung haben, rufen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gern.

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